Ruf der Ferne
Träume von Welten, die ich nicht kenne
Doch hier sind Wurzeln, die mich festhalten
[Verse 1]
Ein Flüstern in mir, lockt zu erwachen
Die Fremde ruft, so laut, so klar
Doch Schatten flüstern, bleibe noch hier
Ich ringe mit dem Wunsch, der Freiheit nah
[Refrain]
Alles in mir ruft, alles will reisen
Doch kann ich loslassen, was hier lebt?
Das Herz voll von Mut, doch auch von Zweifeln
Ist es, was du willst?
Alles in mir ruft, alles will reisen
Die Sehnsucht träumt von fernen Plätzen
Sterne so fern, sie leuchten wie Ziele
In einer Welt, die mich verführt
Doch hier sind Leben, die ich nicht spiele
Bin gefangen, doch auch berührt
[Refrain]
Alles in mir ruft, alles will reisen
Doch kann ich loslassen, was hier lebt?
Die Straßen hier, sie tragen mein Gewicht
Doch mein Herz schlägt wild für unbekanntes Licht
[Bridge]
Ein Schritt nach vorn, doch die Kette hält fest
So viele Träume, doch auch ein Nest
Ich schau in den Himmel, die Wolken zieh'n fort
Will fliegen, doch bleib' an diesem Ort
Und so kämpfe ich, im Herz ein Sturm
Gespaltene Seele, in Freiheit gebor'n
Nur ein Funken Mut, all den Schmerz zu brechen
Doch kann ich das, was mir wichtig ist, schwächen?
[Refrain]
Alles in mir ruft, alles will reisen
Doch kann ich loslassen, was hier lebt?
Die Ferne ruft mich, wie ein Lied in der Nacht
Doch die Wurzeln hier, sie halten mich mit Macht
Seh' die Flügel ausstrecken, träume weit hinaus
Doch kann ich das Feuer daheim wirklich aus
[Refrain]
Alles in mir ruft, alles will reisen
Doch kann ich loslassen, was hier lebt?